AMBILETICS MAKES IT MATTER | Sportklamotten aus recyceltem Plastik

| Werbung | In Zusammenarbeit mit Ambiletics |

Spätestens seit der Netflix Doku The True Cost ist uns wahrscheinlich allen mit Entsetzen bewusst geworden, welche menschenverachtende Maschinerie wir mit Fast Fashion Käufen antreiben. Solltest Du sie noch nicht gesehen haben, möchte ich sie Dir mit Nachdruck ans Herz legen.

Wie unfassbar lange habe ich darauf gewartet, dass, neben den vielen tollen, neuen Labels für Casual Styles, auch endlich Sportklamotten hergestellt werden, die man mit gutem Gewissen kaufen kann. Sportkleidung, die sowohl unter fairen Bedingungen produziert werden als auch im Gesamtpaket nachhaltig sind.

 

NACHHALTIGKEIT OHNE KOMPROMISSE

 

Mit Ambiletics ist in diesem Sommer endlich ein Label an den Start gegangen, das sich auch uns Menschen- und umweltbewussten Läufern, Yogis und Yoginis, Crossfittern und allen anderen Sportlern annimmt, und absolut keine Kompromisse macht:

Die Klamotten werden aus recyceltem Polyester (Plastik) und Bio-Baumwolle hergestellt und sitzen wie eine zweite Haut beim Sport (ich habe sie bereits ausgiebig testen können). Gefertigt werden sie in einer Näherei in Polen – unter fairsten Bedingungen vom Zuschnitt bis zum fertigen Produkt und anschließender Qualitätskontrolle.

Das Motto der jungen Marke MAKE IT MATTER gilt auch beim Versand. Ambiletics nutzt recyceltes und umweltfreundliches Verpackungsmaterial sowie vegane Sticker, denn der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ist für sie selbstverständlich. Die gesamte Produktionskette ist zu 100% vegan und es werden keine tierischen Produkte verwendet. Und sie sind sogar PETA zertifiziert.

 

INTERVIEW MIT AMBILETICS GRÜNDERIN GIULIA BECKER

 

Ich hatte die wunderbare Chance das allererste Interview mit der Gründerin Giulia zu führen und habe mit ihr über ihre Idee ein nachhaltiges Sportlabel zu gründen und ihre Vision gesprochen. Am Ende gibt sie noch ein paar leicht umsetzbare Tipps, um Nachhaltigkeit auch im Alltag zu leben! Viel Spaß beim Lesen!

1. Liebe Giulia, erzähle ein bisschen über Dich – was ist Dein Hintergrund, welche Sportarten machst Du gerne und wie hältst Du Dich fit? 

Ich bin mit drei Geschwistern aufgewachsen, Bewegung und Sport gehörten bei uns in der Familie schon immer dazu. Als Kind habe ich viel Zeit auf dem Tennisplatz verbracht und heute sind Crossfit und Laufen mein sportlicher Ausgleich. Crossfit macht mir viel Spaß, weil man sich im Team auspowert und seine Grenzen austestet.

Ich wohne in Berlin und gehe super gerne im Park um die Ecke laufen. An der frischen Luft bekomme ich den Kopf frei und nutze die Zeit auch, um neue Ideen weiter zu spinnen. Als Ausgleich ist Sport im Alltag für mich enorm wichtig. Und außerdem macht es gute Laune. 

2. Wie kamst Du auf die Idee Ambiletics zu gründen? 

In einer Berliner Kreativagentur habe ich als Markenstrategin gearbeitet. Dort festigte sich mein Wunsch, selbst etwas auf die Beine zu stellen. Gleichzeitig wurde das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger für mich. So habe ich unter anderem spannende Modelabels entdeckt, die mit nachhaltigen Materialien und unter fairen Arbeitsbedingungen sehr schöne Kollektionen fertigen. Nur im Sportbereich fehlte mir die Vielfalt. Da habe ich eins und eins zusammengezählt und verbinde mit Ambiletics nun meine Leidenschaft für Sport mit dem Bewusstsein für einen nachhaltigen Lebensstil.

Aus Polyester, das aus recycelten PET-Plastikflaschen gewonnen wird, nähen wir Leggings und Sport Bras, die mit handgemalten, dynamischen und farbenfrohen Prints, auch viele andere Frauen für das Thema Nachhaltigkeit begeistern sollen. 

3. Was möchtest Du damit in der Welt verändern? 

Wenn man möchte, dass Menschen ihr Verhalten ändern, muss man es ihnen einfach machen. Mit Ambiletics biete ich eine nachhaltige Alternative zu den herkömmlichen Sportmarken. Die Kollektion wird unter fairsten Bedingungen in einer Manufaktur in Polen produziert. Mir war besonders wichtig, dass nicht nur die Materialien nachhaltig hergestellt werden, sondern auch die Näherinnen mit Freude an der Kollektion arbeiten.

Als Konsument haben wir mehr Einfluss, als wir vielleicht glauben. Jede Entscheidung macht einen Unterschied. Daher kommt auch unser Motto „Make it matter“. Wir sprechen damit Frauen an, die keine Kompromisse machen – weder beim Sport, noch beim Thema Sustainability. 

4. Hast Du drei Tipps, die Du uns mitgeben kannst, um unseren Alltag nachhaltiger zu gestalten? 

Nachhaltigkeit ist natürlich nicht nur ein Thema für den Kleiderschrank. Auch in allen anderen Lebensbereichen ist es wichtig: von Naturkosmetik bis zum Ökostrom. Sicher braucht es Zeit, seine Gewohnheiten und eingefahrenen Handlungsmuster zu verändern, aber ein bewussterer Lebensstil macht glücklich. 

Ein erster Schritt wäre beispielsweise auf Plastikverpackungen im Supermarkt zu verzichten. Äpfel müssen nicht in Plastik verpackt sein, wenn man sie auch lose kaufen kann. Das ist einfach Gewohnheitssache. Hier in Berlin gibt es einige Unverpackt-Läden. Dort lässt sich ganz einfach plastikreduziert einkaufen. 

Für alle Kaffee Fans hilft ein wiederverwendbarer Coffee-to-go Becher den Alltag nachhaltiger zu gestalten. Es ist eine Kleinigkeit, aber spart unnötigen Müll ein. 

Darüberhinaus würde ich mir wünschen, dass sich die Wertschätzung für Mode wandelt. Das heißt: Öfter einfach mal nichts kaufen. Und last but not least: Sich zu überlegen, ob man wirklich gewisse Sachen braucht, wäre mein dritter Tipp. 

 

DANKE

 

Einen großen Dank an Giulia für dieses schöne Interview! Wenn Du nun ebenfalls Gefallen daran gefunden hast auf nachhaltige Sportklamotten umzusteigen, dann schau sehr gerne mal bei ihr auf Ambiletics vorbei!

Auf den Bildern trage ich übrigens das Urban Stories Set in Größe S :)

Lass mich doch gerne wissen, was Du von Klamotten aus recyceltem Plastik hältst und ob Du vielleicht bereits ein paar Stücke hast?

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Comments(1)

  • Elias
    13. August 2018, 21:10  Antworten

    Hm auch recyceltes Plastik gibt doch beim Waschen Mikroplastik ans Grundwasser ab…warum keine Naturfasern? In Merino stinkt man weniger und gibts auch aus fairer Haltung…würd ja auch keiner sagen, dass Blei im Wasser besser ist wenns recycelt ist…

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