Vom Michelin-Männchen zum Atlantikschwimmer – 3 sportliche Abenteuer, die Deine Reise noch spannender machen!

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Ich finde ja, Sport macht das Reisen spannender! Viel spannender! Und da nicht nur ich dieser Ansicht bin, habe ich drei großartige Fitness-Bloggerinen nach ihren tollsten sportlichen Reise-Erlebnissen gefragt! Alle drei sind Motivation pur, haben es faustdick hinter den Ohren und machen dabei noch eine unverschämt gute Figur, ob Michelin-Männchen-Anzug, Fullbody-Wetsuit oder Wander-Montur!

Nachahmen wärmstens empfohlen!

Eiswuerfelimschuh Fuerteventura Surfen

In den Wogen der Wellen

Din von Eiswürfel im Schuh

Din ist eine Sportskanone durch und durch! Ihre monatlichen Workout-Zusammenfassungen lassen mich ins Schwitzen kommen und motivieren mich noch mehr rein zu hauen! Ich liebe ihre Bilder, ihre Yoga-Geschichten und ihre Pinterest Boards! Unbedingt reinschauen!

Jede Reise ist für sich ein Erlebnis und wenn ich dann auch das machen kann, was ich so sehr liebe – nämlich Sport – umso mehr. Auch wenn es vielleicht nicht wirklich spannend ist, aber Surfen gehört neben Laufen definitiv zu meinen Favoriten der Sportarten, denen ich im Urlaub am liebsten nachgehe. Ich kann dabei abschalten, am Strand und am Wasser sein, das Meer mit all seinen Fassetten genießen.

Rennradfahren, vor allem in bergigen Regionen, kann ebenfalls sein Reiz haben. Gegenden so erkunden zu können, ist einfach faszinierend. So sehe ich relativ schnell sehr viel, kann wunderbar vom Alltag abschalten und ganze Landschaften erleben.

Für mich persönlich richtig spannend, war aber das erste Mal im Atlantik allein zu schwimmen. Es ist ganz anders, als an der Küste ein wenig zu schnorcheln, was ich auch sehr mag und was ebenfalls aufregend sein kann. Aber so weit draußen zu sein wie beim Surfen, für sich zu sein, sich mit der Bewegung des Wassers zu bewegen, die Stille und die Geräusche des Ozeans wahrzunehmen, ist wahrlich beeindruckend.

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Erklimme eine Ikone!

Jenny von Being fit is fun

Auf Jenny’s Seite finde ich jedes Mal wieder neue Anregungen, Tipps und Hilfen, wie ich meine Workouts und vor allem richtig gesundes Essen gestalten könnte. Ihr kostenloses eBook für Oatmeal Rezepte habe ich im wahrsten Sinne des Wortes verschlungen!
Für sportlichen Input en Masse und tolle Aktionen bist Du bei ihr richtig!

Mitten in London wartet auf Kletterbegeisterte eine ganz besondere Herausforderung: Die O2 Arena! Getreu dem Motto „Besteige eine Ikone“ können Touristen im Stadtteil Greenwich, direkt an der Themse, der Schwerkraft trotzen und auf eine der bekanntesten Veranstaltungshallen der Welt steigen. Hier treten die ganz Großen auf – unten natürlich, in der Halle. Obendrauf zieht es nur die Wenigsten, denn wer ist schon so verrückt, seinen London-Trip mit einem Kletterausflug zu verbinden?

Ganz zufällig habe ich „Up at the O2“ in diesem Juni in London entdeckt, und obwohl ich noch nie in meinem Leben geklettert war, musste ich es einfach ausprobieren! Normalerweise findet man mich vor allem im Fitnessstudio oder auf den Laufstrecken dieser Welt, doch wenn meine Lieblingsmetropole mich mit Adrenalin locken möchte, dann bin ich natürlich sofort dabei!

Für umgerechnet 30 bis 45 Euro, je nach Tageszeit und Saison, kann man an der „Climb an Icon“-Tour teilnehmen. Im Preis inbegriffen ist eine ausführliche Einweisung durch einen Kletter-Scout, sowie die entsprechende Ausrüstung: Ohne dicken Kletteranzug und entsprechendes Schuhwerk kommt hier nämlich keiner hoch! Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich ein Michelin-Männchen im Bühnenkostüm von Rihanna fühlt, der erfährt es bei „Up at the O2“! Dick eingepackt und mit diversen Sicherungshaken ausgestattet, machten wir uns in einer kleinen Gruppe auf den Weg gen Horizont. Das Ganze ist absolut ungefährlich, denn man ist die ganze Zeit über gesichert und der Kletter-Guide hat ständig ein Auge auf alle Teilnehmer und hilft, wenn es irgendwo hakt!

Der Aufstieg war anstrengender als gedacht – ob das nun an den 40 Kilometern lag, die in meinen Beinen steckten, weil ich am Vortag erst London zu Fuß erkundet und dann den We own the Night 10 Kilometer-Lauf mitgemacht hatte, oder daran, dass der Wind sich ordentlich gegen uns stemmte und die ersten Meter relativ steil waren, kann ich nicht sagen – vermutlich eine Mischung aus beidem. Der Weg nach oben ging bereits nach wenigen Minuten ganz schön in Beine und Arme und war wesentlich anstrengender, als ich erwartet hatte – für Otto-Normal-Touristen dürfte diese Attraktion definitiv eine echte Herausforderung sein!

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Der beste Teil von „Up at the O2“ kommt definitiv nach dem Aufstieg, denn dann ist Zeit für eine kurze Pause ganz oben auf der O2 Arena, von wo aus man wirklich einen fantastischen Ausblick über Greenwich, das Bankenviertel und sogar bis hin nach Wembley hat. Besonders toll soll es sein, wenn man eine Abend-Tour bucht, bei der man sozusagen in den Sonnenuntergang hineinklettert, oder wenn das Wetter richtig schön ist und man noch weiter in die Ferne blicken kann. An meinem „Klettertag“ ist es sehr bewölkt, kalt und nieselig, also nicht gerade das ideale Wetter für Outdoor-Aktivitäten; aber eingemummelt in den Overall und geflashed von dem Ausblick, war mir alles andere als kalt. Im Gegenteil. Wer London so liebt wie ich, dem wird das Herz aufgehen, „seine“ Stadt auf so tolle Art und Weise erklimmen zu dürfen.

Richtig toll ist der Abstieg, bei dem man das Gefühl hat, direkt auf den Gherkin zuzumarschieren, bevor man in die Themse abtaucht. Natürlich muss man auch hier ordentlich Bein- und Armarbeit leisten, doch die Aussicht entlohnt einen tausendfach! Unser Kletterguide forderte uns immer wieder auf, nicht zu schnell abzusteigen und stattdessen ab und zu inne zu halten und den grandiosen Ausblick zu genießen. Das habe ich mir nicht zwei Mal sagen lassen und ganz tief und genussvoll ein- und ausgeatmet, während ich fast waagerecht mein geliebtes London betrachte.

Wer London mal von oben sehen, und dabei nicht nur stumpf in einem Sightseeing-Bus oder im London Eye sitzen möchte, für den ist „Up at the O2“ in jedem Fall eine tolle Attraktion. Etwas Adrenalin, etwas Kraftaufwand und jede Menge tolle Eindrücke haben diese 90 Minuten für mich zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Und eine tolle Geschichte ist es natürlich auch; denn wer kann schon von sich behaupten: „Ich bin auf die O2 Arena geklettert“?

 

Pack die Wanderschuhe ein!

Kate von WILD & FIT

Die wilde Kate! Meine Motivationskünstlerin und Schöpferin visueller Hochgenüsse! Ich folge ihren Beiträgen auf Schritt und Tritt, weil sie mich mitreißt und sie jedes Mal garantiert mit was komplett Neuem um die Ecke kommt! Schon mal Spinat auf Asiatisch gegessen? Eben! Ein weiterer lesenswerter Beitrag: Warum wir unserem Körper danken sollten.

Wandern ist eine günstige und vorallem sportliche Art das Land kennenzulernen. Wenn wir einen Urlaub planen, wird das Ziel meistens auch nach Wander- und Bergsteigemöglichkeiten ausgesucht. So bekommt man einen ganz anderen Blick auf das Urlaubsland und die Natur.

Zum Beispiel sind wir in Island auf den Kristinartindar gestiegen und hatten so einen wundervollen Blick auf den größten Gletscher Europas. Auf der Insel La Reunion standen wir um sechs Uhr morgens pünktlich am Gipfel um die Sonne zu begrüßen, in Ecuador gings auf den noch aktiven Vulkan Cotopaxi und in Südafrika haben wir die Drakensberge unsicher gemacht. So ist man den ganzen Tag aktiv und hat sich abends das Bier an der Hotelbar oder das Buffet definitiv verdient!

kate wild and fitUnd jetzt bist Du an der Reihe!

Was ist Deine spannendste Sportart, die Du auf Reisen gemacht hast?


 

Comments(5)

  • Din
    5. September 2014, 14:18  Antworten

    Zwei weitere wirklich interessante Geschichten. Berge erklimmen – zu Fuß – steht definitiv auf meiner Wunschliste. Vielleicht sogar laufend, wenn es sich anbietet. Lieben Dank für diesen inspirierenden und motivierenden Beitrag.

  • 7. September 2014, 20:45  Antworten

    Ah inspirierende Frauen!

    Gerade den Blog von Kate mag ich besonders!

    • Carina
      9. September 2014, 13:21

      Total! Und ich mag alle drei super gern! Freue mich aber immer wenn ich in München bin und die liebe Kate treffe ;)

    • 17. September 2014, 18:14

      Vielen Dank :)

  • Christina
    11. September 2014, 12:49  Antworten

    Definitiv „kitesurfen“. Mittlerweile geht schon fast kein Urlaub mehr ohne. Es ist einfach Wahnsinn 2 Naturgewalten wie Wind und Wasser gleichzeitig zu „beherrschen“ und dabei einfach nur mit sich und seinen Gedanken zu sein. Die Schnelligkeit ist natürlich auch nicht zu verachten, und gerade am Anfang trainiert man dabei auch noch so ziemlich jeden Muskel des ganzen Körpers :).

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