WIE SICH FLIEGEN ANFÜHLT | ROTTNEST ISLAND SKYDIVE

| WERBUNG | In Zusammenarbeit mit Westaustralien |

Eine dreißigminütige (manchmal etwas holprige) Fährfahrt von Perth entfernt liegt das überschaubare Rottnest Island. Einen Tagesausflug kannst Du exzellent damit füllen, die Insel zu umradeln, die Mini-Wallaby-artigen Quokkas zu suchen und vielleicht sogar Deinen ersten Skydive zu wagen (habe ich das gerade wirklich geschrieben?).

Ja, Skydiving. Hier war ich also – das erste Mal an der Westküste Australiens und mein erstes Abenteuer, was ich wagen würde, würde zum ersten Mal in meinem Leben aus einem Flugzeug springen sein.

Nicht unbeaufsichtigt natürlich und mit einem Fallschirm, dessen ordentliches Zusammenrollen ich ebenfalls lieber den Profis überlassen habe. Und das Springen auch, irgendwie wird man ja mehr gesprungen als das man aktiv springt.

 

MEIN BF(F) AUF ZEIT: JIMMY

 

Ich war mit den Jungs und Mädels von Skydive Geronimo unterwegs und muss bereits vorweg sagen, dass sie einfach großartig waren und ich jedes Mal wieder mit ihnen springen würde! Besonders mit Jimmy. 

Auf die Frage, wo sein schönster Sprung gewesen wäre, strahlte er – mein Tandem-Partner und nach seinen eigenen Worten „bester Freund für die nächsten zwanzig Minuten“ – mit dem breitesten Grinsen und sagte: genau hier! 

Das kam von tiefstem Herzen und ich glaubte ihm aufs Wort.


Für mich war der Sprung nichts, was jemals auf meiner „Bucket List“ gestanden hätte oder etwas, vor dem ich große Angst gehabt hätte. Ich hatte tatsächlich keine große Einstellung zum Skydiving und bin deswegen selbst als ich im Flugzeug auf 14.000 Fuß an Jimmy geschnürt das Signal bekam, dass es jetzt raus geht, relativ ruhig (meine Atemübungen, die ich vom Meditieren kenne, haben ihr übriges getan).

Tatsächlich hatte ich, als meine Beine dann aus dem Flugzeug baumelten, nicht einmal die Chance darüber nachzudenken, ob das, was da gleich passiert clever ist oder nicht. „Head back“ und plötzlich war da nichts mehr unter mir.

Das verrückteste Gefühl waren die ersten 10 Sekunden nachdem mein Po das sichere Flugzeug verlassen hatte und mein Körper sich erst mal gefragt hat: Was zum Teufel passiert hier gerade?! Wo ist oben, wo ist unten, was ist das denn für ein komisches Gefühl da gerade in meinem Bauch?

Ab dann war alles einfach nur GEIL. GEIL in Großbuchstaben. 

Fliegen – der Himmel über, unter mir, wo auch immer ich gerade herumstrudelte, der freie Fall ohne doppelten Boden, einmal durch die Wolkendecke durchbrechen. Gefolgt von einem Ruck und der Gewissheit, dass der Fallschirm aufgegangen ist und ich gehalten werde. 

Ab dann machte der Flug erst richtig Spaß – ich konnte mich nicht satt sehen an dem glasklaren Wasser, den Riffen, den Sandbänken vor der Insel und der Insel selbst. Die Zivilisation zu meinen Füßen und alles schien so nichtig. 

Nur der Moment zählte, der Moment des Staunens, mit aufgerissenen Augen schauen, dass ich bloß alles erfassen würde, was mein Kopf doch nicht fassen konnte. 

 

DAS ACHTERBAHN FAHREN DER LÜFTE

 

Als Jimmy mir die „Zügel“ in die Hand gab und ich den Fallschirm selbst steuern durfte, war es um mich geschehen – wie großartig es sich anfühlte zu fliegen. Links, rechts, immer meiner Nase nach. Scharf links für das Gefühl von Achterbahn fahren (im Bild hält er die Stränge noch, aber ich durfte auch ganz alleine steuern, Indianerehrenwort!).

Mit ein paar mehr Achterbahn-Kurven (mein Leben ab dann wieder vertrauensvoll in seine Hände gelegt) landeten wir an dem Strand, der normalerweise ein wirklicher Strand ist. An diesem Tag trennten jedoch nur knappe 2 Meter Sand den Busch vom Wasser. 

Jimmy landete uns mit Bravour auf dem schmalen Streifen und ich hätte mir nichts Besseres vorstellen können, als bei meinem allerersten Flug im weißen, weichen Sand Australiens zu landen.

Wenn ein Gesichtsausdruck tausend Worte sprechen kann, dann spricht meiner hier im Bild direkt nach der Landung wohl ganze Bände. 

Abgefahren ist wohl das Wort, was ich in diesem Bild im Kopf hatte. Jimmy fragte, ob ich es wieder tun würde – meine Antwort: ja, am liebsten gleich direkt nochmal! 

Wäre da nicht noch ein Date mit den Quokkas im Spiel gewesen, hätte ich mich wohl nicht halten können. Rein zu Recherchezwecken natürlich. Um dieses Gefühl noch besser zu fassen, zu verstehen. 

 

Es ist ein einzigartiges Gefühl – das, was mit Dir passiert, wenn Dich nichts mehr hält, Dich nichts mehr halten kann und da nur noch Du und die Welt zu Deinen Füßen ist.

Getragen vom puren Vertrauen: es wird alles gut gehen. 

 

WERBUNG | DANK: Danke an Geronimo Skydive Rottnest für diese einzigartige Erfahrung und an Tourism Western Australia dafür, dass sie mir diesen Sprung ermöglicht haben. Der Skydive hat im Rahmen der Blogger Challenge mit Pink Compass & 22 Places in Westaustralien stattgefunden.

Comments(3)

  • Morten Pingel
    25. Mai 2018, 00:06  Antworten

    Hey Carina!
    Ich und meine Freundin sind gerade dabei Südamerika unsicher zu machen. Wir machen davon YouTube Videos und sind auch am überlegen einen Blog zu starten kannst du uns ein paar Tipps geben wie wir damit anfangen?

    Unser VLOG
    https://goo.gl/vCsxLC

  • 18. Juni 2018, 22:09  Antworten

    Respekt! Ich würde auch gerne mal einen Fallschirmsprung machen, konnte mich aber bis jetzt noch nicht überwinden.

  • 30. Juni 2018, 12:22  Antworten

    Du siehst sehr glücklich und zufrieden aus! Der Sprung hat sich scheinbar gelohnt. Hut ab! :-)

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