Meine Sportroutine in Lateinamerika

In den letzten Jahren ist mir eins klar geworden: wenn ich sportlicher werden möchte und das auch wirklich nachhaltig sein soll, muss ich eine Routine entwickeln. Eine Routine, die mich erst gar nicht mehr darüber nachdenken lässt, ob ich gerade Zeit und Lust zum Sport hätte, sondern dass ich es einfach mache. Von mir aus und weil es sich zur Gewohnheit entwickelt hat.

Ich bin davon überzeugt, dass jeder, der gesundheitlich dazu in der Lage ist, laufen und Sport machen kann. Wie jedes andere Verhalten, das uns ausmacht, ist es nur eine Angewohnheit, die man üben und pflegen muss. 

Das kontinuierliche Dranbleiben, das sich immer wieder Aufraffen ist vor allem in der Anfangszeit ziemlich ätzend.

Eins sei gesagt: ich kenne mich hervorragend mit diesem Gefühl aus. In der Vergangenheit war ich an diesen Punkt nicht nur einmal, sondern jedes Mal wieder, wenn ich durch die vielfältigsten Umstände z.B. eine Verletzung einen neuen Versuch gestartet hatte meine Sportvorhaben in die Tat umzusetzen.

So auch im letzten Jahr in Südamerika. Nach meiner Fußverstauchung fiel es mir schwer den Wiedereinstieg zu finden. Ich lief hier eine Runde, ich machte dort ein wenig Yoga, aber irgendwie wollte es nicht so richtig.

Woran lag es?

Im Endeffekt habe ich herausgefunden, dass ich auf meiner Reise, auf der kein Tag dem anderen gleicht, mehr denn je einen festen Plan brauche, der mir ganz genau sagt, wann ich welche Sporteinheit zu absolvieren habe.

Das musste kein ausgeklügelter Trainingsplan von einem Profi sein, sondern einfach eine von mir selbst angefertigte Festlegung: Montag steht das an, Dienstag dies, and so on.

Eine Beispielwoche kann dann zum Beispiel so aussehen:

Am Anfang habe ich mit 2x Laufen pro Woche gestartet plus 1-2x Bodyweight Training plus 1-2 kurze Yogaeinheiten.

Dann habe ich mich langsam auf 3 Läufe gesteigert und beim Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht die Letsbands hinzugenommen, um etwas mehr Widerstand zu haben.

Und nun schaut meine Sportroutine so aus wie im Video. In den Wochen, in denen ich mehr Krafttraining mache, laufe ich dann nur 2x die Woche und umgekehrt.

Ich mache jeden Tag ein paar Yogaübungen, aber mindestens einmal in der Woche nehme ich mir mehr Zeit und probiere ab und zu Yogakurse in den Orten aus, wo ich gerade bin.

Mir hat das Aufschreiben und Vorausplanen und das bewusste Umlegen des mentalen Schalters auf „Ich mache das jetzt einfach!“ geholfen eine Sportroutine zu entwickeln, die mir gut tut und an die ich mich mit Spaß (das allerwichtigste!) halte.

Wie machst Du das?
Was hat Dir geholfen eine Sportroutine aufzubauen?

 

Comments(2)

  • 18. März 2016, 17:28  Antworten

    Hey Carina,

    mir hilft am meisten, Sporteinheiten in meinen Kalender als verbindliche Termine mit mir selbst einzutragen. Meist kombiniere ich das gleich mit meiner Morgenroutine. :)

    Lieber Gruß,
    Philipp

  • 19. März 2016, 02:15  Antworten

    Hallo Carina,

    „Ich mach das jetzt einfach!“ – ich glaube, das ist der Satz, mit dem alles steht und fällt. Und vor allem, gerade am Anfang, darf man es nicht zu kompliziert machen. Das Einfachste ist in dem Fall immer noch das beste. Derzeit suche ich auch einen Wiedereinstieg in meine Sportroutine. Und wenn ich mir das aus der Vergangenheit so anschaue, am besten sind wirklich einfache Übungen, zu Beginn 10 Minuten oder auch 20 (je nach vorhandener Fitness), das auch nicht zwingend jeden Tag, aber eben dann konsequent (zum Beispiel immer Dienstags und Freitags).

    Mit Yoga habe ich auch gute Erfahrungen gemacht, so zwei oder drei einfachere Übungen, die man morgens zum Aufwachen machen kann, wäre jetzt so eine spontane Idee. Und wenn ich jetzt so drüber nachdenke, werde ich mir mal meine Routine gleich aufschreiben, danke für deinen Impuls. Ich melde mich dann noch mal, wie es bei mir funktioniert ;)

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