Fit ins Jahr starten? Dann hör mit diesen 7 schlechten Gewohnheiten auf!

Hallo neues Jahr! Hallo (nicht so neue, aber dafür total motivierte) gute Vorsätze (die Du eigentlich letztes Jahr schon hattest…)!

Dieses Jahr willst Du Deine Vorsätze durchziehen? Also so richtig, richtig, wirklich ernsthaft durchziehen? (Und nicht so halbherzig wie die Versuche der letzten Jahre.)

Dann habe ich hier was für Dich.

Du könntest Dir auf die Füße getreten fühlen, aber hej, das mach ich gerne, wenn es denn den ein oder anderen Schalter in Dir umlegt und es Dich damit näher ans Erreichen Deiner Ziele bringt.

Ich habe sieben schlechte Gewohnheiten aufgelistet, die Dich daran hindern Deine fitten Vorsätze durchzuziehen und dazu handfeste Hilfestellungen, wie Du diese Macken überlistest.

Sobald Du Dich bei einer Angewohnheit ertappt fühlst, lies Dir die Lösung aufmerksam durch und halte Deine Antworten auf einem Blatt Papier fest.

Schreibe die Quintessenz Deiner Antwort auf einen kleinen Zettel, den Du Dir dort aufhängen solltest, wo Du ihn möglichst häufig am Tag siehst (z.B. am Computermonitor).

Dieser Zettel wird Dich über den Tag hinweg wie ein Mantra begleiten, er wird Dir die nötigen Impulse geben, um Dein Verhalten schrittweise zu ändern und auf Dauer Deine Einstellung zu Deiner schlechten Angewohnheit positiv beeinflussen.

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Schauen wir uns die sieben Angewohnheiten, die Dich bisher davon abgehalten haben, Dein fittestes Ich zu werden nun mal genauer an…

1. Hör auf Deine Workouts zu verschieben!

Ein verregneter Abend. Eigentlich steht noch eine Runde Laufen an, aber mmmmhhhh – die Couch ist gerade so unglaublich gemütlich und morgen ist bestimmt besseres Wetter…

Kennst Du nur zu gut? Dann könnte das der Grund sein, warum Du Deine guten Vorsätze langsam aber sicher aus den Augen verlieren wirst. Mit jedem Schlechtwetter-Tag ein bisschen mehr.

Denn wenn du Dein Workout einmal verschiebst, wird es noch einmal geschehen und noch einmal… und letztlich immer und immer wieder.

Analysiere, warum Du das Workout verschieben musst (zu viel vorgenommen, keine festen Zeiten eingeplant, keinen Trainingspartner, der Dich in die Verantwortung nimmt) und erstelle Dir einen Trainingsplan, den Du einhalten kannst.

2. Hör auf Dich selbst zu sabotieren!

Sport ist Mord? Wenn Du immer im Hinterkopf hast, dass Du Laufen bzw. Sport eigentlich nicht magst und es aber machen musst, gibst Du Dir nie Chance herauszufinden, dass es eigentlich doch Spaß machen kann und Dich glücklich macht.

Deine Gedanken bestimmen Deine Taten. Deswegen musst Du bei Deinem Denken beginnen und Fitness mit etwas Positivem verbinden.

Am meisten hilft dabei eine Sportart zu finden, die Dir Spaß macht. Vielleicht magst Du Tanzen total gern, warum nicht einen Kurs machen, oder Squash spielen, Inline skaten, Volleyball spielen, Klettern oder Laufen lernen mit meinem E-Book GET READY TO RUN? Such Dir Deine Partner in Crime und mache Sport zu einem positivem Gefühl.

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3. Hör auf Krafttraining zu ignorieren!

Cardio ist klasse, aber um wirklich fit zu werden solltest Du das Krafttraining nicht vergessen. Keine Angst, Du musst Dir dafür kein Fitnessstudio-Abo aufhalsen. Es reichen Übungen mit dem eigenen Körpergewicht zu Hause.

Dafür empfehle ich Dir die Apps:

Be your own gym von Mark Lauren und die dazugehörige 90-Tages-Challenge in Buchform oder
NTC – Nike Training Club

Wer den Widerstand nicht scheut oder ein wenig mehr Herausforderung sucht, sollte sich die Letsbands Fitnessbänder zulegen – sind bei mir immer im Reisegepäck mit dabei!

Pssst: Beim Serien schauen kann man auch statt auf der Couch zu hocken seine Kraftübungen machen!

4. Hör auf sinnlos Essen in Dich reinzuschieben!

Achte mal einige Tage darauf was Du isst und warum. Oft steckt hinter der in einer Nacht und Nebel Aktion verzehrten, riesigen Schüssel Schokoeis mehr als einfache Süßgelüste.

Halte für einen Moment inne, bevor Du beim nächsten Heißhungerangriff die Kühlschranktür öffnest und horche in Dich hinein. Bist Du sauer, traurig oder einfach nur müde? Hast Du morgens vielleicht das Frühstück ausfallen lassen oder Dir Mittags wegen dem vielen Stress auf der Arbeit nur nebenher schnell was reinstopfen können und steckst einfach in einem Blutzuckertief?

Entscheide Dich erst einmal dazu etwas Gesundes zu essen (z.B. Karotten mit Hummus oder Eis aus gefrorenen Bananen). Meistens verschwindet der Appetit nach dem ersten Anflug von ganz alleine.

5. Hör auf jeden Tag auf die Waage zu steigen!

Wir sollten alle mittlerweile wissen, dass die Zahl auf der Waage völlig irrelevant ist. Wie kannst Du es Dir sonst erklären, dass viele Sportler laut Waage theoretisch übergewichtig sein müssten? Ganz einfach: Muskeln wiegen mehr als Fett!

Schmeiß die Waage aus dem Fenster und mach Dich nicht verrückt (haben wir uns eh schon viel zu viele Jahre…)!

Wenn Du Deine Fortschritte messen möchtest, dann nimm lieber jede Woche Deine Maße – Umfang ist das neue Gewicht!

6. Hör auf so spät ins Bett zu gehen!

Die berühmt berüchtigten acht Stunden Schlaf solltest Du nicht nur für Deine Konzentrationsfähigkeit einhalten, sondern auch für Deine Fitness. Wenn Du nicht genug Schlaf abbekommst, hast Du über den Tag hinweg mehr Appetit und fühlst Dich gleichzeitig aber weniger zufrieden nachdem Du gegessen hast.

Acht Stunden Schlaf geben Dir die nötige Energie, die Du für Deine Sporteinheiten brauchst, aber auch um tagtäglich die richtigen Entscheidungen für Deine Gesundheit zu treffen.

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7. Hör auf mit den Ausreden!

Wir alle haben die gleichen 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Es gibt Leute, die in einem Vollzeitjob arbeiten, Überstunden schieben, Eltern sind und zehntausend weitere Verpflichtungen haben. Und trotzdem schaffen sie es regelmäßig zu trainieren.

Weil sie sich dafür entschieden haben, dass Fitness wichtig für sie ist und es zu einem vollständigen Bestandteil ihres Lebens gemacht haben.

Wie alles ist regelmäßiger Sport nur eine Sache der Gewohnheit. Je weniger Du die Ausreden gewinnen lässt, desto öfter setzt Du Deine Vorhaben in die Tat um und lässt Deine Workouts Stück für Stück zu einer neuen Gewohnheit werden.

Du wirst merken, wie es mit jedem Mal einfacher werden wird und wie Du immer weniger Ausreden finden wirst, um Dich vor Deiner Trainingseinheit zu drücken.

Denn dann wird es zur gesunden Gewohnheit. Du wirst selbst von Dir überrascht sein, wie viel Spaß Sport und Fitness Dir auf einmal machen und Du wirst Dich auf die Sporteinheit richtig freuen!

Also hör auf mit den Ausreden!

Und ohne Ausreden gibt’s kein schlechtes Gewissen – was meinst Du wie gut sich das anfühlt!

Hand aufs Herz:
Mit welchen schlechten Angewohnheiten hast Du Dich im letzten Jahr rumgeärgert und möchtest ihnen nun endlich den Garaus machen?

Rein in die Kommentare damit und los gehts!

Wir überrumpeln diese Fieslinge gemeinsam und starten 2016 endlich gehörig durch!

PS: Ich nehme nun offiziell den Kampf auf mit Nummer 4 und 7!

Comments(4)

  • 7. Januar 2016, 17:40  Antworten

    Hallo Carina,
    du triffst es auf den Punkt. Diese fiesen Angewohnheiten kenne ich nur zu gut. Das Jahr ist ja zum Glück noch jung genug, um die ganzen guten Vorsätze diesmal wirklich umzusetzen. Vielen Dank für die motivierenden Worte.
    Liebe Grüße
    Christina

    • Carina
      11. Februar 2016, 18:56

      Gerne liebe Christina! Ich denke der Schlüssel ist jeden Tag als neue Chance zu sehen und diese zu nutzen – die kleinen Schritte bringen einen voran!

  • Ohja liebe Carina! Die Ausreden (vor allem die Schlecht-Wetterausreden!!) kennt mein Freund gut genug von mir :D
    Ich hoffe es dieses Jahr endlich mal hinzukriegen – ohne ausreden!
    Liebe Grüße an dich xx

    • Carina
      11. Februar 2016, 18:56

      Let’s do it! :)

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