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Myanmar auf Instagram – Die Quadratur der Reise

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Es gibt in Myanmar Internet. Es ist nicht besonders schnell und auch noch nicht besonders verbreitet, aber es existiert. Es ruckelt, es ächzt und läuft interessanterweise besser, je mehr Menschen an der Strippe hängen. Wenn ich auf der Suche nach Wifi in Myanmar war, habe ich mich immer an die anderen Reisenden gehalten – denn dort wo sie sich getummelt haben, gab es Internet.

Was man im goldenen Land jedoch weitaus häufiger findet als eine stabile Internetleitung sind Fotomotive. An jeder Ecke. Fotogene Menschen, atemberaubende Landschaften, Szenerien und Kulissen aus einer anderen Zeit, die sich auf Deine Netzhaut brennen und die doch zu schnell wieder verblassen. Um diesen Prozess zu entschleunigen, schiebt man eine Kamera, immer häufiger in Form eines Smartphones zwischen Objekt und Pupille und versucht den Moment zu fixieren.
Heute möchte ich, dass Du mich durch Myanmar begleitest und mit Hilfe der Bilder meiner Reise, die ich im Dezember täglich auf Instagram dokumentiert habe einen Einblick in ein atemraubendes Land bekommst.

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Myanmar hat mich überwältigt. Im Positiven wie im Negativen. Ich habe viele Dinge gesehen, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Gegensätze und Absurditäten, die das Land prägen und spalten.

Das Land hat mich aus der Bahn geworfen und fertig gemacht und jedes Mal wieder aufs Neue überrascht, erschüttert und begeistert. Es hat sich so fern angefühlt, obwohl ich mitten drin war. Und dann wiederum so intensiv und nah, dass ich es kaum ertragen konnte.

Und nun – Nun fühlen sich die Bilder an wie aus einem Traum, wie aus einer anderen Zeit, einer anderen Dimension, die so fremd und eigen wirkt und so furchtbar weit weg.

Das, was ich in Myanmar erlebt und gespürt habe sprengt den Rahmen des Quadrats, in dem ich meine Erfahrungen zu beschreiben versuche. Und so sehr es nur an der Oberfläche der Realität kratzt, hoffe ich Dir das Land etwas näher gebracht zu haben.

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Der Beitrag ist Teil des großartigen Projekts #igTravelThursday , das von Anita, Jana und Mela ins Leben gerufen wurde!

10 Kommentare

  1. Wunderschöne Bilder!!
    Ich hab viel zu viele davon auf Instagram verpasst, schön sie hier alle auf einem Fleck zu finden!
    Liebe Grüße auf die Azoren,
    Carina

  2. Wirklich wunderschöne Eindrücke! EIniges hätte ich in Myanmar nicht erwartet, wie z.B. das Haus auf dem zweiten Bild, das doch sehr europäisch anmutet. Aber ich kenne mich mit der Geschichte Myanmars auch nicht aus.
    Toll, dass du dorthin reisen konnntest!
    Liebe Grüße
    Petra

  3. Ich glaub dich könnte man ins letzte, uninteressanteste Eck der Erde schicken und deine Berichte würden immer noch Fernweh auslösen ;)

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