Wie weit kann ich gehen? #BeatYesterday

Höher, schneller, weiter – laufen, radeln oder eine sonstige sportliche Aktivität betreiben. Doch ehrlich gesagt: ich hasse es mich mit anderen zu vergleichen. Sei es in jeglicher Lebenssituation oder eben auch beim Joggen. Ich laufe, weil ich Bock habe und es mir gut tut und ich gerne in Laufleggings rumlaufe, weil sie einfach viel bequemer sind als Jeans. 

Was andere über mich denken ist mir herzlich egal – eine Einstellung, die ich übrigens jedem empfehlen kann – und so laufe ich meine Runden in einem gemütlichen Tempo, in dem ich die Landschaft voll und ganz aufnehmen kann, während die anderen Läufer an mir vorbeiziehen.

Ballastfreies Laufen

Das ist meine Einstellung zum Laufen und bisher bin ich damit recht gut gefahren. Kleinere Rückfälle in Form von Freundes-Ranglisten in diversen Laufapps machen mich zwar latent wahnsinnig, aber ich kann damit immer besser umgehen. Insbesondere seitdem ich mit einem neuen Gimmick rumlaufe, das nicht nur die Laufapps überflüssig macht, sondern auch das komplette Mitschleppen meines Handys.

Ballastfreies Laufen vom Feinsten, in mentaler wie physischer Form.

Im Frühjahr habe ich die Garmin vívoactive HR zum Testen zugeschickt bekommen. Ich wollte schon lange einen Fitnesstracker haben, einfach um zu sehen wie viel eigentlich diese 10.000 Schritte sind, von denen jeder spricht und wie viele Kalorien ich täglich wirklich verbrauche (also eigentlich wie viele vegane Brownies ich hypothetisch pro Tag essen könnte…).

garmin-vivoactive hr hand

san francisco mission district

Ein bisschen Skepsis schwang bei diesem Test mit, da ich nie Uhren getragen habe und sich die vivoactive HR erst einmal wie ein Fremdkörper an meinem Handgelenk angefühlt hat. Wie sich herausstellte wog der Spaß am Einstellen, Schritte und Kilometer sammeln aber schnell dem erst ungewohntem Tragegefühl auf und nach kurzer Zeit zog ich die Uhr nur noch für größere Kochaktionen aus.

Traum- und wasserdicht

Und nein, auch nicht zum Duschen wich sie meinem Handgelenk. Da das gute Stück wasserdicht ist und sich auch zum Schwimmen eignet, konnte ich sie nach jeder hitzigen Joggingrunde in Kalifornien direkt mit unter die Dusche nehmen und sie gleich mitsäubern.

Da sie auch die spannende Angewohnheit hat sogar meinen Schlaf zu tracken, hatte ich sie auch nachts oft an und konnte am Morgen checken, wie viele Stunden ich im Tiefschlaf schlummerte und ob das geräderte Gefühl am Morgen durch zu viele Wachphasen verursacht wurde.

Im Zuge meiner Schlafoptimierungsversuche begann ich meinen Konsum von Matetee, der ziemlich viel Koffein enthält, vom Nachmittag auf morgens zu verlegen und mir eine kleine Bett-Routine anzugewöhnen (nicht mehr bis kurz vorm Schlafen arbeiten, stattdessen im Bett ein paar Dehnübungen machen und lesen).

Und das kam ziemlich gut!

Nicht, dass ich die Effekte nicht auch bemerkt hätte ohne meinen Schlaf mit der Garmin zu tracken. Mir war schon vorher klar, dass der Teatime Mate vermutlich nicht die beste Angewohnheit war. Doch die Möglichkeit es auswerten und täglich schwarz auf weiß eine Verbesserung sehen zu können, befeuerte mein Statistiken-Liebhaberherz und spornte mich ungemein an.

garmin-vivoactive hr golden gate park

san francisco gratitude steilheit

Ob beim Schlaf, bei meinen täglichen Schritten oder meinen Laufeinheiten – es geht nicht darum irgendwen zu schlagen, es geht darum es mir selbst zu beweisen.

Nur mir und niemandem anderen. 

Wie lange können meine Tiefschlafphasen sein, wie schnell kann ich laufen, wie weit kann ich gehen?

Es geht einzig und allein darum ein bisschen besser zu sein als gestern.

Scheiß auf die Anderen – Beat your yesterday!

In Kalifornien habe ich mich selbst herausgefordert: wie weit kann ich gehen in… San Francisco und Yosemite. Das Ergebnis habe ich Dir in einem Video zusammengefasst:

yosemite valley

yosemite nationalpark

Es gilt mich jeden Tag aufs Neue zu motivieren, herauszufordern, mir selbst zu beweisen, dass ich, was auch immer ich mir vornehme, erreichen kann. Auch gerne mit ein bisschen Hilfe meines neuen Fitnesskumpels, der Garmin vívoactive HR.

Denn letztlich liegt der Maßstab der Dinge immer nur bei mir selbst. Es kommt drauf an, was ich draus mache. #BeatYesterday


Disclaimer: Einen großen Dank an Garmin, dass sie mir den vivoactive HR Sporttracker zum Testen zur Verfügung gestellt haben! Alle Ansichten und Meinungen sind und bleiben wie immer meine eigenen.

san francisco sunset

Comments(1)

  • 21. August 2016, 19:49  Antworten

    Ich habe zwar keine Garmin, aber eine Polar und kann nur sagen: Mir hat die Uhr auch ziemlich viel gebracht. Erst war ich skeptisch, aber es lohnt sich schon immer wieder aufs Neue zu sehen wie viel man an einem Tag geschafft hat. Mir fällt es bloß immer schwer, wenn es dann und wann doch mal einen Tag gibt wo ich nicht über 100% bin… wie z.B. Heute… dann sehe ich die 75% und denke mir „Manno, da fehlen doch nur 25%“ … aber die Tage sind so selten und ich muss mir immer einreden, dass der Körper ab und zu auch mal einen Tag Erholung braucht.

    Lg Mel

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