Ein verlängertes Wochenende im Schwabenländle

| Werbung * In Zusammenarbeit mit Tourismus Baden-Württemberg |

Kennst Du das? Man zieht von einem Ort weg und merkt erst im Nachhinein welch spannende Ausflugsziele man jahrelang quasi vor der Nase hatte. Das passiert Menschen wie mir, die eine permanente Sehnsucht für die Ferne hegen, wohl ziemlich häufig, da sie ihre freien Tage eher in exotische Ziele investieren als in den Urlaub vor der eigenen Haustür.

Als die Einladung zu einer Road-Trip-Pressereise nach Baden-Württemberg in mein Postfach eintrudelte, war für mich klar, dass ich diesem Bundesland, in dessen Landeshauptstadt Stuttgart ich immerhin vier Jahre gelebt habe, mal genauer auf den Grund gehen wollte.

Zudem ist das Schwabenländle gar nicht so unexotisch, denn es verfolgt nicht nur eine (wie ich finde) grandiose Integrationspolitik, die eine wundervolle Vielfalt vor Ort widerspiegelt, sondern man spricht auch alles außer Hochdeutsch (ich bin seit jeher der Überzeugung: Schwäbisch vereint Nationen!).

Der folgende Road Trip passt prima, wenn Du Baden-Württemberg an einem verlängerten Wochenende erkunden möchtest (für etwa drei Nächte; bei vier Nächten kannst Du gerne etwas mehr Zeit zum Entspannen am Bodensee einplanen). Viel Spaß mit den Empfehlungen!

Der Road Trip auf der Karte

 

Los geht’s: Willkommen in Stuttgarts Kessel!

 

Stuttgart ist berühmt-berüchtigt für seine Kessel-Lage. Für Fahrradfahrer ein Fluch, für eifrige Stäffele-(so heißen hier die unzähligen Treppen)Steiger eine schöne Herausforderung, die immer mit einem wundervollen Blick auf die Stadt und den ältesten Fernsehturm der Welt, den man von fast überall sehen kann, belohnt wird.

Außer Stäffele steigen, gibt es hier noch einiges anderes zu sehen (und zu essen!) – ein paar meiner Lieblingsspots sind diese:

Anschauen: Kreatives Shopping, unabhängig von den großen Labels, kannst Du in der Fluxus Concept Mall in der Stadtmitte. Von dort aus lässt es sich entspannt zum Feuersee schlendern, wo Du einen Drink oder zwei in geselliger Runde mit den Schildkröten einnehmen kannst.

Essen: Die Vorspeisenplatte im Sultan Saray ist eine meiner absoluten Lieblings-„Gerichte“ in Stuttgart (leider nur vegetarische möglich, nicht vegan)! Ein Abstecher ins wunderschöne Lumen zum Mittagessen oder Kaffeetrinken lohnt sich immer und meine neuste Entdeckung ist die Metzgerei im Westen, die – trotz des Namens – sogar vegane Speisen auf der Karte hat.

Übernachten: Das Aloft im Milaneo liegt in perfekter Lage nur wenige Gehminuten vom Stuttgarter Hauptbahnhof und der imposanten Stadtbibliothek (unbedingt reinschauen) entfernt. Anders als viele andere Hotels in der Preiskategorie, bezirzt das Aloft mit seinem verspielten Design-Ansatz, das zum Mitmachen animiert (Gitarren, Kicker und Sitzsäcke stehen dafür in der Lobby bereit!).

 

Ein Stück Schwarzwald an der Ravennaschlucht

 

Auf dem Weg nach Breisach lohnt sich ein kurzer Foto-Stopp an der Ravennaschlucht und dem Viadukt, über das die Höllentalbahn fährt. Einen Pausen-Kaffee oder Tee findet man in dem wunderschönen Hofgut Sternen zu Fuße des Viadukts.

 

An der Grenze zu Frankreich: Breisach am Rhein

 

Das charmante Örtchen Breisach am Rhein liegt nicht nur in bester Lage zwischen Schwarzwald und Vogesen an der deutsch-französischen Grenze, sondern hat mit den Festspielen und wunderschönen historischen Gebäuden, wie dem Münster, einiges zu bieten.

Übernachtung: Vom Panorama Hotel Kapuzingergarten hast Du nicht nur einen ganz fabelhaften Blick über den Kaiserstuhl und den Rhein, sondern Du kannst auch in historischem Mobiliar nächtigen, da ein Großteil der Möbel aus einem alten Kloster stammt.

Ein herzlicher Hotelinhaber und ein grandioses Festspielmenü, passend zu den Breisacher Festspielen, die jedes Jahr im Sommer ums Eck (im wahrsten Sinne des Wortes) stattfinden, machen den Aufenthalt zu etwas ganz Besonderem. In der nächsten Saison 2018 spielt das Ensemble der Festspiele übrigens Dracula (nach Bram Stoker).

Anschauen und Tun: Mit den E-Bikes von Andreas Kiefer von Kaiserstuhl Reisen lässt es sich einmal gemütlich nach Frankreich rüberradeln, zum Beispiel nach Neuf-Brisach. Auf dem Rückweg lohnt sich ein Abstecher zur Ölmühle Fessinger, die im hauseigenen Familienbetrieb Öle, Essige und Aufstriche herstellt (hier habe ich mich mit Geschenken eingedeckt…).


 

Design-Legenden am VITRA Campus

 

Wer hätte gedachte, dass die erst kürzlich verstorbene Zaha Hadid, die Grande Dame der modernen Architektur, ihr erstes Werk auf deutschem Boden realisiert hatte? Das Feuerwehrhaus auf dem VITRA Campus bei Weil am Rhein war Hadids Erstlingswerk, das sich heute in eine ganze Reihe spannender Gebäude eingliedert, die bekannte Architekten auf dem VITRA Campus erbaut haben.

VITRA ist für viele ein Begriff durch Möbeldesign-Ikonen wie dem Eames oder dem Panton Stuhl. Hier auf dem Campus kann man mit einer Führung einen Blick hinter die Kulissen des Design-Imperiums werfen oder auf eigene Faust einen historischen Rundgang im Museum machen. Dort erwarten Dich in unzähligen Räumen Einrichtungsideen und Möbelarrangements aus den letzten Jahrzehnten. Hätte ich die Mittel würde ich mir mein Eigenheim einmal genau so einrichten lassen.

Tipp: Geladene Akkus und geleerte Speicherkarten nicht vergessen – hier lauern an jeder Ecke grandiose Fotomotive!


 

Ein Abstecher in die Schweiz

 

Von Weil am Rhein aus in Richtung Bodensee liegt der Rheinfall in Schaffhausen (Schweiz) praktisch auf dem Weg. Für mich als ursprüngliche Mainzerin war es natürlich spannend zu sehen, wo mein „Haus-Fluss“ entspringt und zu lernen, dass der Rheinfall sogar zu den drei größten Wasserfällen in Europa gehört (die anderen beiden liegen in Norwegen und auf Island).

Tipp: Im Restaurant Park am Rheinfall lässt es sich sehr gut zu Mittag essen und es werden sogar vegane und glutenfreie Gerichte speziell ausgewiesen!

 

Aktiv bis entspannt am Bodensee

 

Zauberhaft im Sommer wie im Winter, kann man am Bodensee gut und gerne ein paar Tage verweilen und zur Ruhe kommen. Hier kannst Du Insel-Hopping betreiben, eine See-Umrundung auf dem Fahrrad machen (das steht übrigens seit Jahren auf meiner To-Do-Liste…) und das frischeste Gemüse der ganzen Region verköstigen, da es genau hier angebaut wird!

Übernachtung: Das Hotel 47° in Konstanz ist ein ganz fantastischer Ausgangspunkt für Entdeckungstouren rund um den Bodensee, wie auch durch Konstanz selbst. Ich war hin und weg von dem wundervoll durchdachten und liebevollem Design! Hier wird eine Atmosphäre geschaffen, in der man sich willkommen und wohl fühlt.

Tun im Sommer: Versuch es wie ich mit Stand Up Paddling oder auch SUP Yoga beim Freizeitcenter Reichenau (direkt am Ende der Straße, die auf die Reichenau führt).

Tun im Winter: Im Dezember gibt es jeden Sonntag gibt es eine Adventsfahrt auf dem Bodensee!

 

Kommen wir zu Dir!

Warst Du schon einmal
in Baden-Württemberg unterwegs?

Und falls ja, welche Orte haben Dir am besten gefallen und möchtest Du empfehlen?
Ich bin gespannt auf Deine Tipps!

Disclaimer: Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Tourismus Baden-Württemberg und dem Staatsministerium Baden-Württemberg, mit freundlicher Unterstützung von Mercedes Benz.

Einen großen Dank für einen Großteil der Fotos: Chris Kreymborg

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